III. Pläne für die Entwicklung der Geschäftstätigkeit und Kapitalbildung

Investitionsportfolio um weitere 35 bis 50 Projekte für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Kapazität bis 1 MW zu erweitern und die Entwicklungsphase, d.h. die Beschaffung der Rechtsansprüche für die Standorte, der Umweltbescheide, der Baubedingungen, der Netzanschlussverträge und der Baugenehmigungen, abzuschließen.
In Bezug auf die Kapitalbildung plant das Unternehmen, an die NewConnect-Börse (alternative Handelsplattform) zu gehen, um zusätzliche 1.400.000 PLN für die Realisierung des Projekts zu erlangen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Rechtskanzlei „Zarzecki, Lasota i Wspólnicy” Sp. z o.o. – einem autorisierten NewConnect-Berater.
Das Projekt profitiert von beachtlichen öffentlichen Mitteln, einschließlich EU-Geldern, die für die Realisierung dieser Art von Vorhaben verfügbar sind.

In Anbetracht der Tatsache, dass Polen bis 2020 einen Anteil erneuerbarer Energiequellen von 15% am Energieendverbrauch, einschließlich von Strom aus EEQ, erzielen soll, hat sich das polnische Rechtssystem, nach der Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 20. Februar 2015, den relevanten, in anderen EU-Ländern geltenden Normen angenähert und hat die Chance, die Position Polens als Land mit günstigen Voraussetzungen für die Investition in diese Industrie zu konsolidieren. In letzter Zeit, vor allem nach der Verabschiedung des EEG, wurden die Perspektiven der Energieerzeugung mit Photovoltaiksystemen u.a. vonInvestoren wie der RWE AG hervorgehoben und wahrgenommen.

Der Anteil von EEQ in der polnischen Energietechnik wächst beständig, vor allem dank der Windenergie. Eine andere bedeutende EEQ-Technologie, die ein dynamisches Wachstums des Anteils an den Erzeugungs- und Produktionskapazitäten in Europa verzeichnen konnte, ist die Photovoltaik. Obwohl die Sonnenverhältnisse ähnlich wie in Deutschland und besser als, zum Beispiel, in England sind, liegt Polen in Bezug auf den Anteil photovoltaischer Technologien im Energiemix immer noch hinter Europa zurück.
In Polen stammt nur knapp 1 Watt pro Einwohner aus photovoltaischen Anlagen, im Vergleich zu einem EU-Durchschnitt von 170 Watt und zu fast500 Watt pro Person in dem in der Entwicklung dieser Technologie führenden Land, nämlich Deutschland, was bedeutet, dass das Marktpotential sehr hoch ist.